Fine Art und Minimalismus - mein neuer Weg?
In den letzten Monaten habe ich recht wenig fotografiert. Dies lag sicher einerseits daran, dass andere Projekte eine wesentlich höhere Aufmerksamkeit benötigten. Auf der anderen Seite war es aber auch so, dass ich fotografisch in einer "Schaffenskrise" steckte. Die zentralen Fragen, die mich bewegt haben, waren "Wie kann ich mich fotografisch weiterentwickeln, und wo will ich eigentlich hin?" - Vor zwei Jahren habe ich angefangen, mich intensiv mit ICM zu beschäftigen, was eine tolle Erfahrung war, aber irgendwie nicht wirklich mein Ding ist. Allerdings habe ich auf dieser Basis eine Technik entwickelt, die ich auch weiterhin verfolgen werde. Dies sind verwischte Hintergründe mit einem zentralen, scharfen Bildelement.
In den Jahren davor hatte ich die Langzeitbelichtung für mich entdeckt. Damals habe ich eine Fotoreihe erstellt, die ich mit "Stille des Meeres" bezeichnet habe. Dies waren Langzeitbelichtungen (zum Teil bis 30 min Belichtungszeit) in pastellartigen Tönen, die mich damals sehr begeistert haben, welche ich aber iauf Dauer wegen der moosartigen Tönung doch etwas "eintönig" fand.
Schon seit einiger Zeit habe ich mich intensiv mit dem Thema "Minimalismus" und "Fine Art Fotografie" beschäftigt. Wie man unschwer erkennen kann, bin ich auch in meinen bisherigen Bildern sehr minimalistisch. Aber irgendwas passte noch nicht. Heute habe ich eine Aufnahme von meinem Lieblingsmotiv "Fähranleger Strucklahnungshörn" gemacht. Ich freue mich, dass mir dieses Bild gelungen ist und ich glaube, das ist der erste Schritt in die für mich "richtige" Richtung der künstlerischen Fotografie.







